Auto waschen manuell vs Maschine / Waschanlagen

Wie sollte ein Auto gewaschen werden? – Handwäsche oder Waschstraße, was ist besser für das Auto? Die richtige Pflege ist wichtig, allerdings gehen da die Meinungen auseinander, wöchentlich oder quartalsweise? Von Hand oder in der Waschstraße? Eine regelmäßige Reinigung verhindert, dass sich der Dreck ablagern kann und dem Auto schaden kann. Bei modernen Wagen, die mit Kameras und Sensoren ausgestattet sind, ist eine regelmäßige Reinigung wichtig, damit diese Systeme fehlerfrei laufen können.

Die Waschstraße

Hier gibt es viele Vorurteile, wie das der Lack von den Bürsten zerkratzt wird. Wer mit einem modernen Auto in eine moderne Waschstraße fährt, muss das nicht befürchten. Moderne Autos haben einen widerstandsfähigen Lack und moderne Waschstraßen haben Textilbürsten aus Polyethylen, einem Kunststoff der Textilfasern gleicht. Dazu ein mildes Reinigungsmittel. Da kommt das Auto sauber und kratzerfrei aus der Waschstraße. Damit sich kein Dreck in den Bürsten verfängt, sollte jedes Auto vor dem Durchfahren der Waschstraße groß abgespritzt werden.

Das sollte in der Waschstraße beachtet werden

Im Winter sollte es auch mal eine Wäsche mit Aktivschaum, Heißwachs und Unterbodenwäsche geben, damit sich das Streusalz nicht festsetzen kann und das Auto vor den winterlichen Einwirkungen geschützt ist. Eine einfache Wäsche in der Waschstraße gibt es ab fünf Euro, eine Wäsche mit allem drum und dran kann bei bis zu 20 Euro liegen. Bevor die Waschstraße befahren wird, sollten alle Fenster und falls vorhanden das Schiebedach geschlossen sein. Der Regensensor sollte ausgeschaltet werden. Das Auto sollte verriegelt werden, ansonsten könnte der Tankdeckel aufspringen. Falls möglich sollten die Antenne abgeschraubt und die Außenspiegel angeklappt werden. Auf jeden Fall die Anweisungen des Betreibers der Waschstraße beachten.

Nach dem Besuch der Waschstraße

Wenn sich auf dem Wagen noch Feuchtigkeit befindet, diese mit einem trockenen Mikrofasertuch aufnehmen, das verhindert unschöne Wasserflecken. Stellen, die nicht gut zugänglich sind, wie die Türfänge von Hand nachreinigen. Die Türdichtungen sollten zuerst getrocknet und dann mit einem Pflegeprodukt behandelt werden. Jetzt noch die Scheiben von der Innenseite reinigen und die Scheibenwischer reinigen. Falls es Lackschäden gibt, mit einem Lackstift verschließen, damit sich kein Rost ausbreiten kann. Jetzt noch das Scheibenwischwasser kontrollieren und das Auto ist perfekt gereinigt.

Die Wäsche von Hand

Da es nicht immer möglich ist, dass Auto vor der eigenen Haustüre zu waschen und es hier auch strenge Umweltschutzvorschriften gibt, sollte man eine Selbstwaschanlage zur Reinigung von Hand aufsuchen. Gerade alte Autos profitieren von der Handwäsche, da ihr Lack nicht so widerstandsfähig ist, wie bei den modernen Kollegen. Bei den meisten Selbstwaschanlagen benötigt man Kleingeld, entweder, um es direkt in die Automaten zu werfen oder um Münzen damit zu kaufen. Bei vielen Betreibern darf man die Pflegeutensilien und die Reinigungsmittel mitbringen, manche Betreiber sehen das Mitbringen des benötigten Handwerkszeugs nicht gerne. In der Regel findet man an so einem Selbstwaschplatz alles was man zur Reinigung des Fahrzeuges benötigt.

Utensiliencheck

Egal, ob man seinen Schwamm selber mitgebracht hat oder das vorhandene benutzt, es sollte vor der Anwendung auf Verschmutzungen untersucht werden, denn diese Schmutzpartikel können im Rahmen der Reinigung den Lack verkratzen. Das Wasser aus der Lanze der Anlage hat Power, daher nie zu nah an den Lack herangehen, immer mindestens einen halben Meter Abstand halten.

Reihenfolge beim Waschen von Hand

Im Prinzip geht man mit Hand genauso vor, wie die Waschstraße es tut. Zuerst den groben Schmutz mit dem Hochdruckreiniger entfernen. Dabei von oben nach untern vorgehen. Jetzt den Wagen schön einschäumen. Jetzt den Schaum zusammen mit dem gelösten Dreck mit dem Hochdruckreiniger gründlich von Auto spülen. Jetzt mit trockenen Mikrofasertüchern alle Feuchtigkeit entfernen. Unzugängliche Stellen nachreinigen. Hartnäckigen Schmutz mit speziellen Reinigern entfernen. Lackschäden mit einem Lackstift verschließen. Die Fenster von innen reinigen. Die Scheibenwischer reinigen und das Wischwasser überprüfen. Auch auf diesem Weg hat man nun ein perfekt sauberes Auto.

Das Waschen vor der Haustüre

Es gibt nur eine Regel, die in ganz Deutschland gilt. Wichtig das Grundwasser darf nicht mit den Chemikalien aus Reinigungsmitteln oder Schmierstoffen aus dem Fahrzeug verunreinigt werden. Ist der Boden unbefestigt und das Wasser ließt nicht in die Kanalisation, ist das Autowaschen grundsätzlich verboten. Genaue Regelungen erfährt man bei der zuständigen Kommune. Handelt man gegen diese Regeln, kann es empfindliche Geldstrafen im vierstelligen Bereich geben.

Oft vergessen, die Räder

Es gibt Firmen, die sich auf die Reinigung der Räder spezialisiert haben und spezielle Maschinen zur Radreinigung besitzen. Auch eine Räderwaschanlage ist eine Option. So werden die Räder schnell und im besten Fall ohne Chemie sauber. Bei der Handwäsche des Fahrzeuges, können die Reifen mitgereinigt werden, wenn einige Punkte beachtet werden.

  • keine öl- und lösungsmittelhaltigen Reinigungsmittel, die Schädigen das Gummi
  • klares Wasser und Seife oder Spüli verwenden
  • nicht die Rundstrahldüse des Hochdruckreinigers verwenden, der fokussierte Strahl kann das Gummi schädigen
  • die Dreckfräse der Flachdüse des Hochdruckreinigers verwenden
  • mit dem Hochdruckreiniger mindestens 20 Zentimeter Abstand halten
  • den Hochdruckreinger nicht zulange auf eine Stelle richten
  • Vorsicht bei den Auswuchtgewichten, diese könnten sich bei starkem Wasserdruck lösen

Fazit

Im Prinzip ist es individuelle Geschmackssache, ob das Auto von Hand oder in der Waschstraße gewaschen wird. Wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet, wird der Wagen bei beiden Varianten perfekt und unverkratzt sauber. Einzig das Alter des Fahrzeuges ist wichtig. Altere Wagen haben einen empfindlicheren Lack, was für eine sanfte Handwäsche spricht. Moderne Wagen haben einen unempfindlichen Lack und können bedenkenlos eine moderne Waschstraße nutzen.

Nachhaltigkeit im Bezug auf Fortbewegungsmittel

Sich fortzubewegen ist schon immer ein Thema gewesen. Zu Beginn der Menschheit noch auf den eigenen Beinen/Füßen und später kamen natürlich viele unterschiedliche Fortbewegungsmittel dazu, die es uns ermöglichten, schneller und komfortabler von A nach B zu kommen und dazu noch Lasten zu befördern. Heute sind die Menschen auch in Deutschland immer mobiler. Es ist die Rede davon, dass seit Jahrzehnten die durchschnittliche Länge der zurückgelegten Wege steigt. Außerdem sind die Leute dazu öfter unterwegs. Das Auto spielt dabei sicherlich eine wichtige Rolle, da es für viele besonders komfortabel ist und eine flexible, individuelle Mobilität darstellt. Aber man muss auch sagen, dass der Pkw-Verkehr leider negative Folgen für unser Klima, die Umwelt und die Gesundheit hat.

Es ist daher schon länger an der Zeit, über nachhaltige Mobilitätskonzepte nachzudenken und diese auch als Alternativen zum Auto zum Einsatz zu bringen. Das Auto muss dafür nicht ganz von der Bildfläche verschwinden, sondern es könnte sich dabei um einen Mix verschiedener Verkehrsmittel handeln. Leider ist es so, dass der Verkehr für einen erheblichen Teil der Treibhausgasemissionen in Deutschland sorgen soll. Ein erheblicher Großteil der Verkehrsemissionen entsteht im Straßenverkehr. In diesem Zusammenhang kommt es immer wieder zu öffentlichen Diskussion und dabei ist dann auch immer wieder von einer „Verkehrswende“ die Rede, sozusagen analog zum Begriff Energiewende. Gesagt wird auch, dass es bei einem Teil der Verkehrsteilnehmer zu einem Umdenken hinsichtlich der Nutzung des Autos kommt. Studien sollen diesbezüglich zeigen, dass besonders bei den jüngeren Erwachsenen sich offenbar das Mobilitätsverhalten ändert. Demnach konnte man wohl beobachten, dass die Pkw-Nutzung bei jungen Erwachsenen seit der Jahrtausendwende deutlich abgenommen hat. Ein Grund dafür könnte die steigende Flexibilität bei Mobilitäts-Entscheidungen sein. Das bedeutet, dass es situationsabhängig gemacht wird, welches Verkehrsmittel geeignet erscheint und demnach ausgewählt wird. Auch dass man in öffentlichen Verkehrsmitteln während der Fahrt Smartphones oder Tablets nutzen kann, wird als Vorteil gesehen.

Das Auto klüger und bewusster nutzen

Das Auto soll deswegen nicht total verteufelt und abgeschafft werden. Aber der Umgang damit könne bewusster und klüger erfolgen. Zum Einen könnte man beispielsweise mit dem gebrauchten Autos länger fahren, es sozusagen wieder reparieren und fit machen und/oder es dann über einen Autoankauf, zum Beispiel über https://www.autoankauf-digital.de/ankaufgebiete/autoankauf-essen weiter-verkaufen. Wenn nicht immer neue Autos gekauft werden, können auf diese Art und Weise wichtige Ressourcen geschont und die Nachhaltigkeit gefördert werden. Dazu kann man ein Auto klug einsetzen, indem man Fahrgemeinschaften gründet, Carsharing betreibt oder sich vor der Abfahrt gut überlegt, ob der Einsatz des Autos wirklich nötig ist und was man alles damit sinnvoll verbinden kann, damit sich die Fahrt lohnt.

Alternativen zum Auto nutzen

Natürlich ist es wichtig, dass man sich flexibel zeigt und auch Alternativen zum Auto zur Kenntnis nimmt und diese dann so oft es geht nutzt. Dazu können die bereits erwähnten öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Bahn) gewählt werden. Es gibt aber auch andere umweltfreundlichere Alternativen.

Der E-Roller

Ein E-Roller kann eine gute Alternative zum Auto sein, besonders wenn man sich viel in der Stadt bewegt. Zum einen können moderne und hochwertige E-Roller recht komfortabel sein und zum anderen sind viele dazu sehr flott unterwegs und die leistungsstarken Akkus ermöglichen ein recht langes Fahrvergnügen. Man produziert keine Abgase und ist leiser unterwegs. Dazu wird man sich vor allem in Städten mit einem E-Roller schneller bewegen können, weil Staus kein Hindernis darstellen und außerdem wird die aufwendige Parkplatzsuche und die teuren Parkgebühren wegfallen. Wer also nicht so gerne das Fahrrad oder das Auto nutzen möchte, hätte hier eine schöne und umweltschonende Alternative.

Fahrrad oder E-Bike

Besonders umweltschonend und nachhaltig ist sicherlich die Nutzung des guten alten Fahrrads. Tatsächlich ist es so, dass immer mehr Menschen wieder gerne Fahrrad fahren. Einige Städte und Gemeinden werden auch immer fahrradfreundlicher gestaltet. Bei dem „normalen“ Fahrrad ist natürlich Muskelkraft und Ausdauer gefragt. Man kann dies aber auch positiv sehen, denn schließlich hilft die Bewegung und Anstrengung an der frischen Luft, sich fit zu halten. Wem das aber zu anstrengend erscheint oder wer es aufgrund anderer Gründe nicht mehr so kann, der kann sich ein E-Bike zulegen. Der Vorteil dabei ist, dass man zwar selbst auch in die Pedalen tritt, aber man durch den Elektroantrieb Unterstürzung bekommt. Längere Strecken oder Strecken mit Steigungen sind dadurch weniger beschwerlich und sozusagen für jeden machbar. Wer gerne und viel ein Fahrrad oder E-Bike nutzen möchte, der wird sich mit Sicherheit ein hochwertiges Gefährt zulegen wollen. In diesem Zusammenhang sollte man bei der Anschaffung unbedingt an eine Fahrradversicherung denken, da leider gerade hochwertige Räder immer wieder gerne geklaut und die Diebe häufig nicht gefasst werden. Besonders die E-Bikes sind ja recht teuer und deswegen sollte man diese besser entsprechend versichern lassen. Dazu kann eine Versicherung für eine schnelle Reparatur im Schadensfall sorgen und auch ein Schutz vor Vandalismus darstellen.

Für wen lohnt sich ein Hybridauto?

Das Hybridauto ist ein interessantes Fahrzeug. Aber es sorgt auch für viele Diskussionen. Viele Menschen diskutieren über Vor- und Nachteile der Fahrzeuge. Und viele Menschen fragen sich, ob dieses Fahrzeug für sie überhaupt in Frage kommt. Wer profitiert wirklich von den Fahrzeugen, die zum Teil aus einem Benzinmotor und zum anderen mit dem Elektromotor ausgestattet sind?

Vielfahrer oder Kurzfahrer?

Wer sich für ein Elektroauto interessiert, aber nicht immer Lust darauf hat, dieses auch nachladen zu müssen und dafür extra an eine Station zu fahren, kann sich für das Hybridauto entscheiden. Aber lohnt es sich für Leute, die wenig unterwegs sind oder für die Menschen, die lange Wege auf sich nehmen müssen? Diese Fragen kommen oft auf. Wir möchten hier einen kleinen Einblick geben, wer von diesem Wagen profitieren könnte und wer nicht!

Für Menschen, die nur kurze Strecken fahren und auch eher selten ihr Auto bemühen, ist das Hybridauto nicht unbedingt die beste Wahl. Immerhin ist das Fahrzeug nicht gerade günstig, dafür ist es aber im Verbrauch sehr sparsam. Bis zu 30 Prozent an Kraftstoff lässt sich damit sparen. Aber die Unkosten für den Neukauf stehen in keiner Relation zu den Einsparungen, wenn man wenig fährt.

Wer jedoch viel fährt und seinen Wagen kaum in der Garage oder vor dem Haus lässt, wird den Preis für das Hybridauto gerne zahlen, denn hier zahlen sich die höheren Anschaffungskosten schon bald durch die Ersparnisse beim Kraftstoff aus. Außerdem gibt es mittlerweile sogar schon die Möglichkeit, den Elektromotor auf einem Parkplatz der Arbeitsstelle aufzuladen. Dafür haben sich schon viele Arbeitgeber entschieden. Obwohl hier gesagt werden muss, dass reine Langstrecken durch den Stop-und-Go-Betrieb nicht so gut sind. Gerade wenn man im unteren Geschwindigkeitsbereich bleibt. Fährt man hingegen über Land oder auch über die Autobahn, ist dieses Fahrzeug perfekt.

Weitere Punkte, die für oder gegen das Fahrzeug sprechen

Wer einen Neuwagen kaufen möchte, kann sich für den Hybridwagen entscheiden. Das Fahrzeug gibt es hingegen nur sehr selten auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Wenn Sie also lieber einen Gebrauchtwagen kaufen möchten, können Sie das Thema Hybridauto schon fast abschließen oder machen Sie sich auf eine lange Suche gefasst, da es kaum Anbieter für den gebrauchten Hybridwagen gibt.

Wenn Sie einen Wagen suchen, mit dem Sie einen Kavalierstart hinlegen können, ist ein Fahrzeug mit Hybridantrieb nicht die richtige Wahl. Wenn Sie aber schon immer Wert auf eine energiesparende Fahrweise gelegt haben, dann wäre das Fahrzeug für Sie genau richtig.

Brauchen Sie einen Wagen für Transportzwecke auch mal mit Anhänger und dies öfter? Dann sollten Sie sich lieber für ein anderes Fahrzeug entscheiden. Der Hybridantrieb ist für solche Zwecke schlicht nicht zu empfehlen.

Fazit

Ein Hybridwagen ist ein gutes Fahrzeug, wenn Sie die Umwelt schonen möchten und energiesparend fahren wollen. Es ist nicht geeignet dafür, um zu testen, wer an der Ampel schneller anfährt oder in der Stadt an jeder Ampel und Ecke halten zu müssen. Es ist das perfekte Fahrzeug für die Landstraße und für die Autobahn.

Sie sollten sich vor dem Kauf einmal genauer auf alle Vor- und Nachteile des Fahrzeugs konzentrieren, um herauszufinden, ob dieses Auto für Sie geeignet wäre. Die Vorteile sollten überwiegen, damit Sie lange Zeit Spaß mit Ihrem Fahrzeug haben können. Wenn Sie schon einen Hybrid Wagen haben sollten und sich von diesem Fahrzeug trennen möchten, gibt es mit Sicherheit viele Menschen, die sich freuen würden, wenn jemand ihnen seinen Hybrid-Gebrauchtwagen verkaufen würde. Wie schon erwähnt ist hier der Markt noch spärlich und als Verkäufer könnte man somit auch einen guten Preis erzielen. Denn wo wenig Konkurrenz gegeben ist, kann der Gewinn schon immens ausfallen!

3 Liter Auto – Wann kommt es endlich?

Benzin sparen: Drei Liter Auto – Mythen und Wahrheiten

mit 4,1 Liter auf 100 Kilometer sehr sparsam, aber kein 3 Liter Auto: Der Toyota AygoDas 3 Liter Auto – Der erste Schritt in die richtige Richtung

Von vielen propagiert, jedoch von der breiten Öffentlichkeit nicht angenommen.

So oder ähnlich könnte man die unendliche Geschichte des Niedrigenergie-Autos auf den Punkt bringen.

Seit Mitte der achziger Jahre des vorigen Jahrhundert existieren Studien von beispielsweise Citroen, die mit ihrem ECO – Modell einen Kraftstoffverbrauch von 3,5 Liter auf 100 km erzielen konnten.

Andere europäische Autobauer zogen schnell nach und erreichten annähernde oder manchmal sogar bessere Ergebnisse, wie z. B. Volkswagen mit dem VW Lupo 3L TDI, der mit 2,99 l Diesel auf 100 km und einem durchschnittlich geschätzten CO2-Ausstoss von 79g/km die Serienreife erreichte.

Trotz allen Bemühungen der Designer, innovativer Ausstattung dieser Niedrigenergie-Fahrzeuge mit beispielsweise elektrohydraulischer Kupplung und Schwungnutzautomatik sowie der Hybrid-Technik konnte die breite Öffentlichkeit und insbesondere der normale Autofahrer nicht davon überzeugt werden, sich ein solches Fahrzeug zu kaufen.

Das Modell „Lupo“ wurde nach einigen Jahren wieder eingestellt. Staatliche Subventionen verpufften angesichts der immer noch vorherrschenden Meinung des Konsumenten, eine Auto müsse eine hohe PS Zahl aufweisen, sportlich wirken und vor allem Komfort bieten.

Dank immer noch zu „günstiger“ Spritpreise, einem zu hohen Anschaffungspreis und der Platzierung dieser Niedrigenergie-Fahrzeuge im Kleinwagenbereich kann sich die neue Technologie einfach nicht durchsetzen. Zudem wird den Autoherstellern und der damit verbundenen Wirtschaftslobby vorgeworfen sie würden diese Studien und Projekte nur als „Alibi – Projekt“ verwenden um damit einen höheren ökologischen Werbeeffekt beim Verbraucher zu erreichen und die 3 Liter Autos zu wenig zu bewerben, da nur mit leistungsstarken Fahrzeugen ein hoher Umsatz gemacht werden kann.

Darüber hinaus herrscht auch eine gewisse Uneinigkeit in der Autobauer Branche welche Antriebsform bzw. welcher Kraftstoff für die Zukunft wohl das non plus ultra sein wird. Damit wird natürlich auf der anderen Seite wiederum der Verbraucher verwirrt, der zwischen Biodiesel, Bioethanol, Hybridantrieb, reinem Elektro-Antrieb und sonstigen Antriebskonzepten die Qual der Wahl hat.

Erst in letzter Zeit setzt stellenweise ein Umdenken in Verbraucherkreisen ein, daß durch gesenkte CO2 – Emissionswerte hervorgerufen wurde, welche den künftigen Autokäufer dazu zwingen auf emissionsarme Kraftfahrzeuge umzusteigen und bei seiner Kaufentscheidung der Kraftstoffverbrauch plötzlich an oberste Stelle rückt.

Empfehlenswert bzw. sehr sparsam ist beispielsweise der Toyota Aygo, der mit durchschnittlich 4,1 Litern / 100 Kilometer angegeben wird (siehe Foto oben). Leider reicht auch dies nicht zum 3 Liter Auto.

Der zaghafte Durchsetzungswille staatlicher Stellen ist hierbei immer noch das größte Problem. Die Erkenntnis setzt sich aber immer weiter durch, daß eben regenerative Kraftstoffe die Zukunft sind, ja sogar sein müssen, wenn man bedenkt, das in Deutschland allein 12% des Erdöls in Form von Benzin und Diesel durch Autos verbraucht werden.

Internationale Abkommen, wie z.B die Einführung der CO2 Standards sind in dieser Hinsicht sehr wünschenswert, auch im Hinblick auf die Tatsache, dass egal durch welche Einsparung, jede alternative Antriebsform von Kraftfahrzeugen den Anteil an den Gesamtenergiereserven fossiler Brennstoffe sukzessiv erhöht bzw. einspart.

Zudem wird durch die Verbrennungsmotoren aller Fahrzeuge weltweit 20% des CO2 Ausstosses hervorgerufen und eine Steigerung dieser Emission ist bei weitem keine Utopie mehr, wenn man bedenkt das auch die sogenannten Tigerstaaten in Vorder-, Mittel- und Hinterasien, allen voran China in der Zukunft motorisiert werden wollen. Wirtschaft und Staat, national und international müssen in Zukunft Hand in Hand arbeiten um eine Lösung des Problems zu erreichen.

Ein Umdenken kann und wird bei den Konsumenten erst dann einsetzen wenn die Autoindustrie ihre Werbung für Niedrigenergie-Autos weiter forciert und somit ein höhere Nachfrage nach ökologischen Fahrzeugen beim Endverbraucher künstlich erzeugt wird. Dann erst hat das 3 Liter Auto eine Chance um sein „Mauerblümchen-Image“ abzuschütteln und als gleichwertiger Konkurrent zu anderen Fahrzeugklassen aufzuschliessen.

Dann erst wird der Sektor 3 Liter Auto zu einer ernstzunehmenden Alternative für alle, die sich ökologisch und emissionsarm fortbewegen wollen.

Brennstoffzelle: Die Alternative zum Hybridantrieb?

Welche umweltfreundlichen Alternativen gibt es zum Hybridauto?

Hybridauto Marke ToyotaNeben den Hybridfahrzeugen gibt es noch weitere Alternativen an umweltschonenden Autos bzw. Fahrzeugen. Konventionelle Antriebsenergien wie z. B. Diesel und Benzin lassen sich durch umweltfreundlichere Energiequellen ersetzen. Zum einen können herkömmliche Motoren auch mit Erdgas oder Rapsöl angetrieben werden, zum anderen gibt es Motoren, die mit elektrischem Strom und Wasserstoff in Gang gebracht werden können.

Brennstoffzelle

Insbesondere der Antrieb der Elektroautos mit Brennstoffzellen und der mit Ihnen für die Zukunft geplante vollständige Antrieb des Autos mit Wasser sind die Wegweiser in eine schadstofffreie Zukunft im Bereich der Kraftfahrzeuge. Werden die Wagen mit Wasserstoff angetrieben, so wird dazu der umgekehrte Vorgang der Elektrolyse genutzt, so dass die einzige Substanz, die schließlich den Motor verlässt, Wasserdampf ist.

Das Wasser, welches aus zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoff-Atom besteht wird zunächst gespalten, um Wasserstoff als Energieträger zu gewinnen.

Der Wasserstoff kann auch aus Erdöl und Erdgas gewonnen werden oder über andere chemische Prozesse, wobei aber Schadstoffe entstehen. Damit ist die ausschließliche Kombination von Brennstoffzellen mit Wasserstoff als Energiequelle im Elektroauto demnach die zukunftsweisende Alternative unter den Alternativen zum Hybridauto.

Elekroautos

Die nächste Option auf der Grundlage einer komplett anderen Antriebstechnik, sind Autos mit einem Elektromotor. Hier dient die elektrische Energie als Antrieb, welches während der Fahrt eine CO²-Emission von Null zur Folge hat. Dies ist ein Vorteil der Elektroautos, welcher jedoch ergänzt werden sollte, durch die Überlegung wie der Strom zum Antrieb der Elektroautos gewonnen wurde. Im Sinne des Umweltaspektes sollte es sich um Ökostrom von erneuerbaren Energien handeln.

Elektroautos werden von elektrisch aufgeladenen Batterien, Akkumulatoren oder Brennstoffzellen angetrieben.

Erdgas

Ein mit Erdgas angetriebenes Auto belastet die Umwelt weniger als ein mit Benzin oder Diesel laufender Wagen.

Durch Nutzung des Erdgases ist die Emission von Kohlendioxid im Vergleich zum herkömmlichen Sprit um rund ein Viertel geringer.

Andere Schadstoffe lassen sich sogar bis zu 80 % weniger in den Abgasen nachweisen. Auch dem Geldbeutel kommt das Fahren mit Erdgas zugute, so ist das Gas mit einem Preis zwischen 60 und 70 Cent pro Kilogramm erschwinglich.

Legt man zugrunde, dass mit einem Kilogramm Erdgas soviel Strom erzeugt werden kann, wie mit 1,3 Liter Diesel oder 1,5 Liter Benzin, so behält man die Hälfte des Geldes im eigenen Portemonnaie. Um auf Basis von Erdgas fahren zu können, muss man sein Auto umrüsten oder sich einen bereits auf Erdgas eingestellten, seriell gefertigten Wagen kaufen. Es gibt zudem Fahrzeuge, die „bivalent“ sind, dass heisst sie lassen sich nicht nur mit dem Erdgas, sonder auch mit den herkömmlichen Kraftstoffen betanken und fahren. Über einen Schalter kann man dann zwischen den beiden Kraftstoffarten wählen.

Rapsöl

Eine weitere alternative Antriebsquelle für herkömmliche Motoren ist im Rapsöl oder allgemeiner dem Pflanzenöl, gemeinhin von einigen als „Frittenfett“ bezeichnet, gegeben.

Das Rapsöl hält die Ausschüttung von Kohlendioxid beim Autofahren geringer als es bei den herkömmlichen Antriebsquellen, Benzin und Diesel, der Fall ist. Es wird nur soviel CO² ausgestoßen wie in der Pflanze enthalten war.

Auch das Rapsöl ist sehr günstig im Vergleich zu den traditionellen Spritsorten. Der Preis liegt etwa bei 70 Cent pro Liter. Beim Rapsöl sollte man sich doch fragen, wie viel Energie benötigt wurde, um das Rapsöl herzustellen und wie viele Schadstoffe bei der Herstellung des Rapsöls in die Umwelt gelangt sind.