Bei der Innenausstattung moderner Fahrzeuge machen Kunststoffteile einen Großteil aus. Ob es sich dabei beispielsweise um das Armaturenbrett, die Türverkleidungen oder die Mittelkonsolen handelt.
Werden neben dem restlichen Fahrzeugbereichen diese Bereiche aber bei der Pflege vernachlässigt oder falsch gepflegt, können sie schnell unansehnlich (matt, ausgeblichen, spröde) aussehen, anstelle glänzend sowie hochwertig. Nachfolgend soll aufgezeigt werden, wie man Kunststoff in einem Auto richtig reinigt und pflegt als auch dadurch langfristig den Wert sowie die Optik erhalten kann.
Inhalt
Warum ist die Kunststoffpflege im Auto überhaupt wichtig?
Eine regelmäßige Kunststoffpflege dient nicht nur allein der Kosmetik, sondern sie ist vor allem für die Langlebigkeit der Materialien nötig. Man muss bedenken, dass Kunststoffe ständig verschiedenen Belastungen ausgesetzt ist. So kann die UV-Strahlung durch die Windschutzscheibe und die anderen Fenster dringen. Das lässt mit der Zeit die Oberflächen verblassen sowie spröde werden. Ebenfalls können unterschiedliche Temperaturen – starke Kälte und extreme Wärme dem Material ebenfalls zusetzen. Und dann darf man nicht die alltäglichen Verschmutzungen, wie beispielsweise Berührungen, Kontakte mit anderen Gegenständen und Staub, vergessen, welche die Kunststoffteile zusätzlich strapazieren.
Auf die richtige Reinigung und Pflege kommt es an – Beispiel Cockpit
Mit der richtigen Pflege kann man aber diese ganzen Prozesse erheblich verlangsamen sowie die Kunststoffteile im besten Zustand erhalten. Hochwertige Reinigungs- und Kunststoffpflege für das Auto in Form von beispielsweise Kunststoffreiniger für das Auto-Cockpit, schützt vor UV-Strahlungen sowie weiteren Umwelteinflüssen. Wenn man bei dem Beispiel Kunststoffteile im Cockpit bleibt, gehören ebenfalls Cockpit-Sprays zu den Klassikern unter den Pflegeprodukten. Diese sind recht einfach in der Anwendung und hinterlassen in der Regel einen ansprechenden Glanz. Man sollte hierbei auf Produkte mit UV-Schutz achten, damit ein Ausbleichen vorgebeugt wird. Abhängig von der Produktwahl kann man meist zwischen mattem, seidenmattem oder glänzendem Finish aussuchen. Generell verleihen die passenden Mittel den Oberflächen einen schönen Glanz als auch eine angenehme Haptik.
Wie sieht ansonsten die richtige Reinigung vor der Kunststoffpflege aus?
Bevor man mit der Pflege der Kunststoffteile beginnt, müssen erst einmal alle Teile gründlich gereinigt werden. So kann danach die aufgetragene Pflege optimal wirken als auch in die Oberfläche einziehen. Die Reinigung sollte mit einem geeigneten Kunststoffreiniger für das Auto erfolgen.
Vorgehensweise:
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- Zunächst den groben Schmutz und Staub mit einem weichen Mikrofasertuch entfernen.
- Danach den Kunststoffreiniger laut Herstellerangaben auftragen. In der Regel auf die zu reinigende Fläche oder auf erst auf ein Tuch.
- Den Reiniger mit kreisenden Bewegungen ohne viel Druck einreiben.
Bei strukturierten Oberflächen darauf achten, dass man ebenso in die Vertiefungen gelangt (z.B. mit weicher Bürste).
- Den überschüssigen Reiniger mit einem sauberen Tuch abreiben.
Auf keinen Fall sollte man irgend ein Scheuermittel oder aggressive Allzweckreiniger verwenden. Diese können mehr Schaden anrichten und zu einem unansehnlichen Erscheinungsbild führen. Wenn man unter anderem auch die Lebensdauer eines Fahrzeugs verlängern möchte, sollte einem ein gewisser Aufwand dafür auch Wert sein.
Die Kunststoffpflege nach der Reinigung
Nach der Reinigung folgt die eigentliche Pflege der Kunststoffteile. Dafür kann man verschiedene Produkte nutzen, die man nach gewünschtem Ergebnis auswählen sollte, wie beispielsweise Kunststoff-Tiefenpflege oder Kunststoff-Versiegelungen.
Für die Pflege sollte das Auto im Schatten stehen und die Oberflächen sollten nicht erhitzt sein. Die Produkte sollten sparsam auf ein weiches Mikrofasertuch aufgetragen und nicht direkt auf den Kunststoff gegeben werden, um einen übermäßigen Auftrag zu vermeiden. Bei Sprays kann man einen Sprühstoß zunächst aufs Tuch geben. Dann sollte auf eine gleichmäßige Verteilung geachtet werden. Gemäß Herstellerangaben muss dann das Pflegemittel einwirken. Bei einem Tiefenpfleger kann das einige Minuten dauern. Sprays können häufig sofort (mit einem sauberen, trockenen Mikrofasertuch) nach-poliert werden.

