Hybrid Antriebstechnik für Fahrzeuge

Welche Vorteile und Nachteile haben Hybridautos?

Kleinwnagen im Tunnel Im Rahmen der wachsenden Umweltverschmutzung durch Industrieabgase sowie durch unsere Autos sind wir zunehmend gezwungen, unsere Einstellung zum Energieverbrauch zu überdenken und unserer Lebenshaltung entsprechend zu ändern. Das Wort Klimakatastrophe ist in aller Munde, die Wissenschaftler warnen vor einem drohenden Kollaps. Jeder Einzelne ist aufgerufen, seinen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten und sei er noch so gering. Aber in diesem schnelllebigen Zeitalter, in dem Flexibilität und Mobilität zunehmend wichtiger werden, ist beispielsweise ein Leben ohne Auto für die meisten undenkbar. Und trotzdem dürfen wir nicht die Augen vor dem Problem der zunehmenden Verschmutzung gerade durch das Auto verschließen. Hinzu kommt noch eine andere wachsende Bedrohung, die nicht unterschätzt werden darf: Das langsame Versiegen der Rohstoffquellen wie dem Öl oder Gas. Diese Tatsache und ein zwingend besseres Umweltbewusstsein der Verbraucher fordert auch die Autohersteller zum Umdenken und Handeln.

 

Schon seit längerem forscht die Autoindustrie an alternativen Möglichkeiten zum bisher üblichen Benzin-Auto, denn die CO2-Belastung der Luft soll zu 20% von den PKWs stammen. Seit es Autos gibt wurde, immer wieder an anderen Antriebsmöglichkeiten „gebastelt“.

 

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Schon Anfang des letzten Jahrhunderts hatte Ferdinand Porsche Motoren mit reinem Elektroantrieb konstruiert. Dann setzte sich doch der Benzin betriebene Motor durch. Inzwischen gibt es wieder vermehrt Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

 

Sie werden überwiegend in öffentlichen Verkehrsbetrieben eingesetzt, oder bei Arbeiten in geschlossenen Räumen wie z. B. Gabelstabler. In der Regel sind diese Fahrzeuge aber nicht nur mit einem Motor ausgestattet, der allein von Elektrizität gespeist werden kann, sondern noch zusätzlich mit Benzin. Mit Hilfe einer bivalenten Schaltung ist es dem Nutzer möglich, diese so genannten Hybridfahrzeuge problemlos vom Alternativkraftstoffantrieb auf den herkömmlichen umzuschalten. Technisch gesehen heißt das, dass in den betreffenden Fahrzeugen ein Motor vorhanden ist, der zwei verschiedene Antriebssysteme miteinander kombinieren kann. Der Benzinmotor ist also in der Lage, zusätzlich von einem zweiten schadstoffärmeren Kraftstoff gespeist zu werden.

 

Neben dem Elektroauto gibt es mittlerweile noch zahlreiche andere Alternativfahrzeuge, wie z. B. solche, die mit Erd- oder Flüssiggas, Wasserstoff, Biodiesel oder von Solarzellen getankt werden können. Diese PKWs sind als Hybridfahrzeuge inzwischen auf dem Automarkt. Am Beispiel des Elektroautos sollen nun die Vor- und Nachteile eines Hybridautos genauer verdeutlicht werden. Für den privaten Nutzer eignet sich dieses Fahrzeug besonders gut in den Ballungsgebieten der Großstädte gerade wegen ihres Stop and Go Verkehrs. Der Elektromotor des Hybridfahrzeugs stößt keinerlei Schadstoffe aus und fährt dabei auch noch äußerst leise.

 

Auf der Autobahn schaltet das Fahrzeug dann automatisch auf den Benzinmotor um, da der wiederum für längere Strecken besser geeignet ist. Dabei wird übrigens die anfallende überschüssige Energie wiederum in Strom umgewandelt und kann auf diese Weise den Elektromotor neu laden. Allerdings sind die recht hohen Anschaffungskosten durchaus zu bedenken. Eine lange Aufladezeit muss in Kauf genommen sowie die geringe Reichweite bedacht werden. Auch sind die Batterien von nicht allzu langer Lebensdauer. Trotzdem ist gerade für den Stadtverkehr diese Art des Hybridautos durchaus zu empfehlen. Und die Techniker bleiben am Ball und arbeiten an der Behebung und Verbesserung dieser Mängel.

 

 

Aber Hybridautos - und nicht nur die mit Elektromotoren - haben noch weitere Vorteile, die es zu beachten gilt. Erdgas und Biodiesel, aber auch Wasserstoff sind, was die Emission betrifft, zum Teil erheblich schadstoffärmer als das herkömmliche Benzin. Die alternativen Brenn- stoffe wie Erdgas oder Biodiesel sind im Verbrauch weitaus günstiger als herkömmlicher Dieselkraftstoff. Biodiesel wird dabei aus immer wieder nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, was also eine echte Alternative zu den langsam zur Neige gehenden Rohstoffen wie Öl oder Gas wäre.

 

Nachteilig ist dagegen der höhere Energieverbrauch, aber da zum Beispiel Biodiesel günstiger ist als normaler Dieselkraftstoff, hebt sich das wieder auf. Leider ist das Umrüsten des Motors eine nicht ganz günstige Angelegenheit. Ein zusätzlicher Tank benötigt zudem auch noch eine Menge Platz. Und ebenso wie beim Elektromotor sind die Tankmöglichkeiten sehr viel eingeschränkter, so dass man auf den zusätzlichen Antriebsstoff Benzin nach wie vor angewiesen bleibt.

 

Egal, für welche Art von Hybridautos man sich als umweltbewußter Autofahrer entscheiden würde, solche Widrigkeiten muss man dabei leider noch in Kauf nehmen.

 

Die Autos sind aufgrund ihrer zusätzlichen Tanks oder gar Motoren in der Regel bedeutend schwerer, was wiederum einen noch recht hohen Energieverbrauch nach sich zieht. Aber wie gesagt, die Entwickler und Autohersteller sind dabei, die Technik des Hybridautos zu optimieren. Auch an der Ausweitung des Tankstellennetzes wird gearbeitet.

 

 

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